Jahresabschluss Hamburg

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Steuerberatung Filip Schardt

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Steuerberater Filip Schardt
„Wer die Pflicht hat Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen”
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Der Jahresabschluss dient der Messung des Unternehmenserfolges. Er ist die Basis für zukünftige Entscheidungen und Planungen. Ferner erhalten Außenstehende dadurch eine Einsicht in die finanzielle Situation des Betriebes und die Besteuerung des Unternehmens wird danach bemessen.

Ein Instrument der kaufmännischen Buchhaltung
 
Der Jahresabschluss gehört zu den Instrumenten der kaufmännischen Buchhaltung und repräsentiert den rechnerischen Abschluss von einem Geschäftsjahr. Bei Einzelunternehmen, zu denen beispielsweise der e.K. gehört, umfasst der Jahresabschluss die Bilanz sowie die Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Personengesellschaften wie die KG oder OHG fallen unter die gleiche Regelung. Kapitalgesellschaften wie die AG oder GmbH müssen zudem einen Anhang und einen Situationsbericht veröffentlichen, was in § 246 HGB festgehalten ist. Kleinere Betriebe müssen nur eine Einkommensüberschussrechnung abgeben, wohingegen große und mittelständische Unternehmen einen vollständigen Jahresabschluss einreichen müssen.
 
Die Funktionen eines Jahresabschlusses
 
Zwei Funktionen hat der Jahresabschluss. Zum einen dient er zu Informationszwecken und zum anderen kommt ihm eine Zahlungsbemessungsfunktion zu. Die Informationsfunktion dient als Orientierung für die Zukunft. Denn ausgehend von den Resultaten kann das weitere strategische Vorgehen beschlossen werden. Die Zahlungsbemessungsfunktion betrifft die Besteuerung des Unternehmens und gegebenenfalls andere Zahlungsverpflichtungen. Dazu gehören zum Beispiel Dividenden an Aktionäre und Erfolgsbeteiligungen. 
 
Die generelle Verpflichtung
 
Die Verpflichtung zum Jahresabschluss wird in Deutschland durch das Handelsgesetzbuch geregelt. Die Rahmengesetze werden durch diverse zusätzliche Gesetze erweitert. Dazu gehört beispielsweise das Publizitätsgesetz, das eine öffentliche Darlegung des Jahresabschlusses vorgibt. Des Weiteren gibt es diverse weitere Regelungen, welche speziell auf bestimmte Rechtsformen von Betrieben zugeschnitten sind oder gewisse Branchen betreffen. Dazu zählen zum Beispiel die Versicherungsunternehmens-Rechnungslegungsverordnung sowie die Pensionsfonds-Rechnungslegungsverordnung.
 
Die genaue Gestaltung
 
Der Jahresabschluss gründet sich auf einer laufenden Buchführung des Betriebes und kann als jährliche Zusammenfassung der Buchführung sowie des Inventars verstanden werden. Hierbei wird zuerst der Abschluss der Konten vorgenommen. Dies bedeutet, dass die Saldi von allen Hauptkonten und Nebenkonten aufgeführt werden und im Anschluss zusammengerechnet werden. Darauf folgt eine Abschlussübersicht. In ihr werden jegliche Kontosalden erneut und zusammengefasst kontrolliert. Ferner werden sie nach Bestands- und Erfolgskonten eingeteilt. Hierbei ist anzumerken, dass ein Erfolgkonto jegliche Bewegungen beinhaltet, welche zum Erfolg des Betriebes beigetragen haben. Sie werden unterteilt nach Aufwandsseite und Ertragsseite. Jegliche Bewegungen im laufenden Geschäftsjahr werden in einem Bestandskonto aufgeführt. Zudem handelt es sich dabei um eine fortführende Aufstellung. Sie reicht über die zeitlichen Abgrenzungen eines Jahresabschlusses hinaus. Der Vorgang endet mit der Prüfung eines neutralen Institutes. Im Anschluss erfolgt die Veröffentlichung im Bundesanzeiger sowie im Handelsregister.