Fitnessstudio Hamburg

Anbieter

KAIFU-LODGE

Bundesstrasse 107
20144
Hamburg
Tel.: 
+4940401281
Ansprechpartner: 
Carola Kippenberger
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Bild: 
© Robert Kneschke - Fotolia.com

Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2009, leben in Hamburg die schlankesten Menschen Deutschlands. Von den 1,8 Millionen Einwohnern Hamburgs liegen nur 39,2% der Hanseaten über einem Body-Mass-Index von 25. Folglich sind 60,8% der Hamburger Bevölkerung normalgewichtig. Zum Vergleich gelten in Mecklenburg-Vorpommern 53,2% der Einwohner als übergewichtig.

Dies liegt nicht nur am berühmten Joggen um die Alster, sondern auch an der großen Dichte von Fitnessstudios in Hamburg. Es ist also nicht verwunderlich, dass hier 1984 der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen gegründet wurde. Der DSSV vertritt 7304 Fitness- und Gesundheitsanlagen in Deutschland mit 7,57 Millionen Mitgliedern und einem Umsatzvolumen von 4 Milliarden EUR jährlich. Damit ist er europaweit der größte Arbeitgeberverband für die Fitnesswirtschaft. Auch die meisten Fitnessstudios in Hamburg sind Mitglieder des DSSV.

Hamburg selbst verfügt circa über 133 Fitnessstudios, wie man der Studie „Der deutsche Fitnessmarkt 2010“ entnehmen kann. Deutschlandweit gibt es ungefähr 5685 Anlagen. Bei diesen Erhebungen muss immer die Frage gestellt werden, was als Fitnessstudio definiert wird, da es ganz unterschiedliche Typen von Sportstudios gibt.

77,8% aller Studios in Deutschland sind gemischte Anlagen, d.h. auf mind. 200 qm betreiben Männer und Frauen Fitness an Geräten, die speziell auf den Kraft- und Ausdauergewinn abgestimmt wurden. Klassiker sind zum Beispiel das Hanteltraining für den Kraftaufbau und das Training auf dem Laufband für die Ausdauersteigerung. Kurse wie Yoga, Pilates, Aerobic oder Zumba können angeboten werden, aber es ist nicht verpflichtend, um als Fitnessstudio anerkannt zu werden. Auch in Hamburg gibt es hauptsächlich gemischte Fitnessstudios, die häufig von großen Sportketten betrieben werden.

Auf Platz zwei folgen mit 13,3% die sogenannten Racket-Anlagen, die neben Gerätetraining auch noch diverse Ballsportarten wie Badminton, Squash oder Tennis anbieten. Eher selten sind in Hamburg Fitnessstudios für Frauen. Diese sogenannten Frauenstudios bilden mit 8,9% auch deutschlandweit die Ausnahme. Sie sind nur für weibliche Mitglieder offen und bieten oft mehr Wellness an.

Hinzu kommen noch eine große Menge an Spezialstudios für Kampfsportarten, Klettern und vielen mehr. Gerade die Sparte Kampfsportarten ist in den Hamburger Fitnessstudios häufig vertreten.

Doch worauf muss man als Kunde achten, wenn man sich in Hamburg ein Fitnessstudio suchen möchte?

Zunächst muss man sich die Fragen beantworten, was man machen möchte und in welcher körperlichen Verfassung man ist. Jemand, der schon einen Bandscheibenvorfall hatte, sollte zum Beispiel den Rücken schonen. Manch anderer hat eine Schwäche im Knie. Im Zweifel sollte man einen Arzt aufsuchen und diese Fragen mit ihm klären.

Es ist unbedingt zu empfehlen vor Vertragsabschluss mit dem gewählten Studio ein Probetraining zu vereinbaren. Dieses sollte vom Studio kostenlos angeboten werden. Beim ersten Besuch der Sportanlage sollte man sich das gesamte Angebot zeigen lassen. Dabei sollte man sich willkommen und gut beraten fühlen. Die hygienischen Verhältnisse müssen natürlich einwandfrei sein. Nur wer sich während des Trainings wohlfühlt, wird gern und regelmäßig in das Studio seiner Wahl gehen. Wichtig ist es auch nach der Qualifikation der Trainer zu fragen, um eine kompetente Beratung sicher zu stellen.

Wenn diese Kriterien von allen Fitnessstudios in Hamburg beherzigt werden, dann steht einem entspannten Training nichts mehr im Wege.